Tipps für einen unvergesslichen Abenteuertag mit ihren Kindern

Kinder auf dem Abenteuerspielplatz
Kinder auf dem Abenteuerspielplatz (Bild: © Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de)
Das Wochenende steht bevor. Wissen Sie schon was Sie mit Ihrer Familie machen werden? Was halten Sie von einem aufregenden Abenteuertag? Wenn Sie mit Ihren Kindern einen Ausflug unternehmen möchten, so gibt es natürlich viel Orte die sich dafür empfehlen. Doch damit der Tag auch wirklich für alle unvergesslich wird, gibt es hier einige Tipps, damit der Ausflug zu einem richtigen Abenteuer für die gesamte Familie wird.

Tipp 1: Eine Schatzsuche ist ein Spaß für die gesamte Familie

Wenn Sie einen Wald in Ihrer Nähe haben, so können Sie mit Ihren Kindern eine Schatzsuche veranstalten. Dafür müssen Sie nur einen kleinen Karton nehmen, ein Spiel oder etwas anderes das den Kindern Freude bereiten wird darin verstecken und die Kiste vor dem Ausflug irgendwo im Wald verstecken. Damit der Schatz auch gefunden wird, können Sie eine Schatzkarte basteln und sich dann mit Ihren Kindern auf die Suche begeben. So können Sie auch mit wenig Geld einen spannenden Ausflug unternehmen, an dem vor allem junge Kinder großen Spaß haben werden.

Tipp 2: Ein Klettergarten bringt Spaß und Abenteuer

Wenn Ihre Kinder schon ein bisschen älter sind, so kann ein Ausflug in einen Klettergarten zum Abenteuer für die gesamte Familie werden. Denn gerade wenn man den Pacour gemeinsam bewältigt, bringt dies allen großen Spaß und Ihre Kinder werden ihren Freunden sicher einiges zu berichten haben, wenn sie sie sehen. Zudem können soziale Kontakt mit anderen Kindern geknüpft werden. Deswegen sollten Sie sich einfach einmal darüber informieren, wo es in Ihrer Nähe einen Klettergarten gibt und ab welchem Alter Kinder dort die verschiedenen Stationen bewältigen können.

Tipp 3: Kartbahn und Spaßbad sind eine Freude für die gesamte Familie

Wenn Ihre Kinder Geschwindigkeit mögen, so kann ein Besuch auf der Kartbahn ein gutes Ziel für einen Ausflug sein, denn die Kinder können dort ihre Fahrkünste beweisen und sich mit den Eltern messen. Ebenso kann ein Besuch im Spaßbad zum Abenteuer werden, wenn man die neusten Wasserrutschen ausprobieren und dabei messen kann, wer am schnellsten hinunter rutschen kann. Dabei kann man sich vorher mit den Kindern zusammensetzen und im Internet die Spaßbäder der Umgebung ansehen und zusammen entscheiden, wo es hingehen soll.

Tipp 4: Einmal zusammen in die Luft gehen ist ein besonderes Abenteuer für die ganze Familie

Ein ganz besonders aufregender Ausflug für die ganze Familie kann eine Ballonfahrt werden, denn dies ist ein Ausflug, den die Kinder sicher niemals vergessen werden. Sollte sich die Möglichkeit dazu in Ihrer Nähe nicht ergeben, so können Sie sich auch erkundigen, ob es in Ihrer Nähe Angebote für Rundflüge mit einem Hubschrauber gibt, denn auch dies wird ein Ausflug, der mit Abenteuer und Spaß für die ganze Familie verbunden ist.

Tipps für einen Tag Zuhause: Kinder helfen im Haushalt

Kinder backenKinder können einen unvergesslichen Tag nicht nur draußen an der frischen Luft erleben. Nein, auch im Haushalt können Eltern etwas gemeinsam mit ihren Kindern unternehmen. Gerade an regnerischen Wochenenden ist das die perfekte Gelegenheit den Kindern die Aufgaben des Haushalts spielerisch etwas näher zu bringen. Als Elternteil sollte man sich dafür etwas Zeit nehmen und den Kindern echten Spaß in Aussicht stellen. Auf diese Weise lernen sie wichtige Dinge im Haushalt und haben zusammen mit den Eltern auch noch Spaß dabei. Mit etwas Glück werden die Kinder in Zukunft zudem noch mehr im Haushalt mithelfen. Ein paar Ideen, was ihr alles unternehmen könnt, wollen wir hier vorstellen:

1. Kuchen backen

Fast jeder wird zugeben müssen, dass er oder sie früher als Kind gerne den Teig geknetet hat oder die Schokolade auf dem Kuchen verteilt und dabei „die Hälfte“ genascht hat. So ergeht es auch den Kindern von heute. Kochbücher oder das Internet helfen das perfekte Rezept für einen Kuchen zu finden. Am besten man bereitet eine kleine Vorauswahl vor und stellt sie dann der ganzen Familie zur Wahl. Mit genügend Zeit kann sich die Familie auch an zwei oder mehreren Kuchen versuchen.

Bevor es losgeht sollten natürlich die Zutaten eingekauft werden. Schreibt zusammen einen Einkaufszettel und besorgt die Zutaten im Handel. Wer dies nutzen möchte, kann gleich zusammen mit den Kindern die Unterschiede zwischen Supermarkt, Biomarkt und Frischemarkt erkunden. Zurück Zuhause geht es an das Kuchenbacken. Gebt dabei jedem Kind Aufgaben und leitet es an. Braucht es Hilfe, helft oder bittet die andere Kinder zu helfen. Achtet darauf, dass der „Spaßanteil“ bei jedem Kind gleich ist. Wenn es etwas zu Naschen gibt, sollten alle daran beteiligt werden. Früchtekuchen oder Schokoladenkuchen machen sich diesbezüglich am besten.

Das Belegen solltet ihr den Kindern überlassen, denn so haben sie das Gefühl den wichtigsten Teil geleistet zu haben. Außerdem dürfte der Teil der leckerste sein. Zum Schluss geht das Backwerk ab in den Ofen. Die Kleinen werden sicherlich den Großteil der Zeit das Gebäck durch das Ofenfenster beobachten. Achtung: bei Kleinkindern solltet ihr natürlich aufpassen, dass sie nicht ins heiße Innere fassen. Am Ende geht es ans Kuchen essen. Das könntet ihr mit einem Kaffeetrinken bei Oma und Opa verbinden, wo die Kinder von ihrem Erlebnis berichten können.

Alternativ am Abend kann man mit den Kindern auch eine Pizza selber backen und belegen. So hat jedes Kind die Möglichkeit seinen Teil der Pizza nach eigenen Vorlieben zu belegen.

2. Abwaschen

Abwaschen klingt nicht so spaßig wie Kuchen backen, aber das kann es auch sein. Gerade nach so einem Backerlebnis lassen sich die Kinder schneller von der notwendigen Arbeit überzeugen. Kleine Kinder lieben den Schaum, also sollte (ausnahmsweise) Handspülen angesagt sein. Gebt Hilfestellung und lasst sie das Geschirr ruhig lange und intensiv selbst abwaschen. Stellt euch neben die Kleinen und trocknet mit ab. Gemeinsam macht das Plansch-Erlebnis noch mehr Spaß.

Etwas weniger Spaß macht das Einräumen der Spülmaschine. Solltet ihr aber z.B. gerade nach einer neuen Spülmaschine suchen, dann beteiligt die Kinder doch mit an der Entscheidung. Überlegt zusammen, was ihr braucht und schreibt es auf einen Zettel. Erklärt den Kindern bestimmte Funktionen, die sie nicht verstehen, damit sie auch alles nachvollziehen können. Dann bekommt jeder einen Katalog oder sucht in einem Online Shop im Internet nach dem passenden Modell. Spaß kann auch ein interaktiver Geschirrspüler Test machen, bei dem ihr herausfinden könnt, welches Gerät am besten zu eurem Haushalt passt. Am Ende entscheidet ihr zusammen und kauft das Gerät. Dadurch, dass die Kinder das Gefühl haben, dass sie bei wichtigen Entscheidungen auch mitzureden haben, werden sie den Haushalt im Ganzen mit anderen Augen sehen.

3. Die Wohnung putzen

Hier gilt, Spaß macht es mit Musik. Einfach eine Playlist mit den Lieblingshits der Familie erstellen und loslegen. Laut genug, damit alle es hören können, während sie die Wohnung putzen. Ab und zu ein kleines Tänzchen und die Wohnung ist sauber, ohne dass man das Gefühl hat, dass die Arbeit anstrengend war. Kinder sollten am besten ihr eigenes Zimmer säubern. Gebt ihnen Hinweise worauf sie achten sollten.

4. Wäsche waschen

Wäsche waschen macht vor allem dann Spaß, wenn das eigene Lieblingsstück der Kinder dabei ist oder ein Kuscheltier. Zeigt den Kindern wie das mit dem Säubern funktioniert und lasst sie durch das Bullauge beobachten, was im Inneren der Maschine passiert.

5. Mahlzeiten vorbereiten

Gerade kleine Kinder lieben es, das Frühstück vorzubereiten. Tassen, Teller und Besteck an den richtigen Platz stellen, Kaffee für die Eltern und Kakao für die Kinder kochen. Alles was mit „Knopfdrücken“ zu tun hat, macht den meisten Spaß. Das sollte natürlich nur unter Aufsicht der Eltern gemacht werden, wenn man in der Nähe der Herdplatte oder der heißen Kaffeekanne steht.

Aber auch andere Mahlzeiten eignen sich dazu etwas zu Lernen und dabei Spaß zu haben. Belegte Schnittchen zum Abendbrot, die mit Gemüse schön dekoriert werden oder ein Salat, bei dem alle ihre Lieblingszutaten selber „schnibbeln“ und ein Dressing zubereiten. Auch kreative Eistees könnt ihr an warmen Sommertagen machen und servieren.

6. Marmelade herstellen

Jedes Kind liebt Süßes. Nicht alle mögen Marmelade, aber wenn man ihnen zeigt, wie sie Marmelade herstellen können, werden sie die süßen Früchte zu schätzen wissen. Pflaumenmus funktioniert immer gut, aber auch andere Früchte eignen sich dafür.

7. Die Wohnung dekorieren

Bastelt doch mit euren Kids etwas Deko für die Wohnung. Einen schönen Lampenschirm für das Kinderzimmer, ein freundlicher Kranz für die Haustür oder z.B. ein dekorativer Kleiderständer. Viele Ideen findet ihr z.B. hier.

Viele Möglichkeiten

Ihr seht also, dass man auch an ungemütlichen Tagen Zuhause Spaß mit seinen Kindern haben kann. Zudem lernen sie mehr über den Haushalt und helfen mit. Das kann sich für die Zukunft nur positiv auswirken und falls das alles nicht funktioniert, der nächste sonnige Tag, an dem man wieder draußen etwas unternehmen kann, wird sicherlich nicht zulange auf sich warten lassen.

BELANTIS Freizeitpark bei Leipzig

Freizeitpark BELANTIS
Viele Spaß im Freizeitpark BELANTIS bei Leipzig (Foto: © Andreas Wiesenzarter / pixelio.de)
„Auf in den Süden!“ Nicht so weit, aber zumindest bis in den Freistaat Sachsen. Genauer gesagt bis nach Leipzig, wo der Freizeitpark „BELANTIS“ im Jahr 2003 seine Pforten geöffnet hat. In diesem Beitrag wollen wir Euch einen Ort vorstellen, an wohin Kinder mit Ihren Eltern einen Ausflug unternehmen und zusammen (mindestens) einen unvergesslichen Tag erleben können. Dieser Ort ist der größte Freizeitpark in Ostdeutschland und befindet sich etwas südlich von Leipzig an der Autobahn A38, nur ca. 2 Autostunden von Berlin entfernt.

Was bietet der Belantis Freizeitpark?

Belantis bietet Spannung, Nervenkitzel, Erholung und Vergnügen für Groß und Klein. Aufgeteilt ist der Park in acht Themenwelten, in denen es rasante Fahrten zu erleben und viel Aufregendes zu entdecken gibt. Freunde des gepflegten Nervenkitzels kommen im Reich des Sonnentempels voll auf ihre Kosten. Dort wartet die Huracan – die wohl spektakulärste Achterbahn Deutschlands. Dieser Rollercoaster hat seinen Platz in der Top Ten der steilsten Achterbahnen der Welt vollkommen zu Recht, immerhin muss der mutige Mitreisende einen fast senkrechten Anstieg auf 32 Meter Höhe überstehen um anschließend steiler als senkrecht mit 95 Grad zur Erde zu stürzen und mit dem fünfeinhalbfachen des eigenen Körpergewichts fünf Überschläge überstehen. Die Spitzengeschwindigkeit dieser spektakulärsten Achterbahn Deutschlands beträgt 85 Km/h, ein wahrer Hochgenuss für Freunde des ultimativen Adrenalinschubs. Mutige Kinder ab 8 Jahren mit einer Mindestgröße von 1,32 m dürfen mitfahren.

Nur wenige Meter vom Huracan entfernt betritt der Abenteurer Indianerland und begibt sich auf den Pfad der Mutigen. Hier findet sich „Belantis Rache“, ein Riesenschwungpendel, welches einem gigantischen Marterpfahl gleichkommt. Dieses Pendel, welches sich zudem noch um die eigene Achse dreht, ermöglicht es dem Reisenden, einen Moment der Schwerelosigkeit zu erleben. Kleine Indianer können bis zum 10. Lebensjahr in Begleitung eines Erwachsenen diesen Moment genießen, vorausgesetzt, sie haben bereits die Mindesthöhe von 1,45m erreicht. Für Naturfreunde gibt es hier auch den Streichelzoo, wo sich der Parkbesucher mit der heimischen Tierwelt vertraut machen kann.
Für ruhige Momente gibt es eine Kanufahrt auf dem „Atlantik“, in dem der Parkbesucher die Seele baumeln lassen und viele schöne Ausblicke genießen kann.

In der „Küste der Entdecker“, gleich neben dem Indianerland, haben die Piraten das Sagen! Dort gibt es eine Schiffschaukel, die legendäre Santa Maria und den Piratenmast, welcher einen freien Fall aus 13m Höhe ermöglicht.

Betrete das Mittelalter!

Die Insel der Ritter verspricht wieder Aufregung und Spaß. Der Drachenritt ist sowohl für kleine und große Mittelalterfans genau das Richtige! Im Verlies des Grauens wandelt der Besucher auf Merlins Spuren und erlebt mystische Abenteuer.
Einen genauen Überblick über den Belantis Park kann sich der Besucher im Land der Grafen, bei einer luftigen Fahrt im „Drachenflug“ verschaffen. Dort ist alles im Fachwerk Stil aufgebaut und es wird Hausmannskost serviert.

Fliege wie ein Gott!

Gleich nebenan liegt der Strand der Götter, welcher mit dem „Götterflug“ dem Besucher das Gefühl von Fliegen vermittelt. In 22m Höhe bestimmt der Passagier selber, wie rasant sein Flug wird.
Dort wartet auch „Poseidons Flott“, der „Flug des Ikarus“ und die „Säule der Athene“.

Ganz gleich, ob es Nervenkitzel oder Erholung sein soll, der Belantis Park bietet sowohl für Klein und Groß etwas! Das Tagesticket für Kinder und Erwachsene kostet je nach Tag ab 25,90 €. Das All-inklusiv Familienticket kann sich da schon lohnen, denn es beinhaltet auch ein Mittagsmenü (Stand Mai 2019). Kinder unter 4 Jahren können den Freizeitpark mit einem Erwachsenen kostenlos betreten. Mehr dazu entnehmen findet Ihr auf der Webseite des Freizeitparks.

Öffnungszeiten:
10 – 17 Uhr (im Sommer bis 18 Uhr)

Adresse fürs Navi:
Zur Weißen Mark 1
04249 Leipzig

Webseite: https://www.belantis.de/de

Pizza mit Kindern selber backen

Pizza selber backen
Pizza am besten mit den Kindern selber backen (Bild: © Thommy Weiss / pixelio.de)
„Essen und Kinder“ ist für viele Eltern ein anstrengendes Thema. Bei vielen Kindern ist gerade gesundes Essen nicht unbedingt beliebt. Dennoch machen sich Kindercafes und auch immer mehr Indoorspielplätze zur Aufgabe, den Kindern immer mehr feine und gesunde Mahlzeiten anzubieten. Besonders beliebt sind zwar immer noch Burger und Pizza, aber das heißt ja nicht, dass man diese nicht auch in einer gesunden Form anbieten kann. Versuchen Sie es doch einmal Zuhause mit einer selbstgebackenen Pizza. Zusammen mit den Kindern backen macht allen Spaß und selbstgemachtes schmeckt dann meist noch viel besser. Mit ein paar Tricks gelingt einem auch eine Pizza, die es ohne weiteres mit der Pizza vom Italiener aufnehmen kann. Probieren Sie es aus!

Ein Pizzastein für ein gelungenes Ergebnis

Eine knusprige Pizza gelingt niemals, wenn der Teig mit dem Belag auf ein kaltes Blech gelegt wird, das danach in den Ofen geschoben wird. Das Ergebnis ist eine Pizza, die kaum den Namen verdient. Für Ergebnisse, die jedes Herz höher schlagen lassen, wird ein Pizzastein aus Schamotte benötigt, der die Wärme lange speichert. Dieser wird einfach auf den Rost gelegt und für mindestens eine Stunde vorgeheizt. Meistens ist auch noch ein passender Brotschieber zum Stein angeboten, damit die Pizza in den Ofen gelangt, ohne dass sich der Bäcker dabei die Finger verbrennt. Diesen Part sollten aber immer die Eltern übernehmen.

Die wichtigsten Zutaten, damit die Pizza gelingt

Die klassische Pizza wird mit einem Hefeteig zubereitet. Für eine Pizza für vier Personen werden 500 Gramm Weizenmehl (Type 550), ein viertel Liter Wasser, 2 Teelöffel Salz, ein halbes Päckchen Hefe und einen Schuss Olivenöl benötigt. Mit dem Knethaken wird ein glatter Teig geknetet. Dieser wird in vier Teile geteilt und sollte etwa zwanzig Minuten stehen gelassen. Danach wird mit dem Nudelholz oder mit der Hand ein dünner Teigfladen hergestellt.

In der Zwischenzeit wird die Tomatensoße zubereitet. Es gibt unzählige Möglichkeiten. Am einfachsten nimmt der Pizzabäcker Tomatenmark und verrührt es mit der entsprechenden Menge Wasser. Zur geschmacklichen Abrundung kann etwas Pizzagewürz darunter gemischt werden. Für ein noch besseres Ergebnis können Büchsentomaten mit einer Zwiebel zu einer Soße gekocht werden. Zum Überbacken wird am besten Mozzarella verwendet. Die klassische Pizza kommt mit sehr wenig Belag aus. Danach wird sie in den Ofen geschoben. Sie benötigt ungefähr 6 Minuten Backzeit, dann kann sie mit einem Brotschieber aus dem Ofen geholt werden.

Einige klassische Pizzavarianten

Beim Belegen einer Pizza sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Es gibt allerdings einige bekannte Pizzen, die hier kurz erwähnt werden sollen. Die Pizza Margarita hat als Belag Tomaten, Mozzarella und Basilikum. Die Pizza Quadro Formaggi enthält vier Sorten Käse. Oft kommen dabei Mozzarella, Parmesan, Gorgonzola und Pecorino zum Einsatz. Die Wahl der Käsesorten ist aber nicht festgeschrieben. Die Pizza Quadro Stagioni (Vier Jahreszeiten) wird in vier Teile geteilt, wobei jedes Viertel anders belegt wird.
Eng mit der Pizza verwandt ist die Calzone (was so viel wie “Hose” bedeutet). Die Pizza wird über den Belag zusammengeklappt. Die Füllung besteht in der Regel aus Ricotta, rohem Schinken, Pilzen, Mozzarella, Parmesan und Orgeano.

Aber gerade Kinder haben ausgefallene Geschmäcker. Lassen Sie sie einfach testen und selber belegen. Bioprodukte und viel Gemüse helfen, dass die Pizza nicht nur schmeckt, sondern auch gesunde Komponenten hat.

Woher kommt der Ausspruch „Ach du grüne Neune“ eigentlich her?

Ach du grüne Neune
Die grüne Neune (Bild: © martanfoto – Fotolia.com)
Viele Redewendungen gehören zu unserem alltäglichen Sprachgebrauch. Doch nicht immer ist jedem die eigentliche Herkunft klar. Allerdings ist es durchaus interessant, die Geschichte hinter dem Ausspruch zu kennen. Oder wissen Sie genau, woher der bekannte Spruch „Ach du grüne Neune“ kommt? Wir wollen die Herkunft und die Bedeutung der Redewendung auf den Grund gehen.

Zwei Theorien – ein Sprichwort

Das Sprichwort „ach du grüne Neune“ lässt sich geschichtlich nicht ganz klar festlegen. So gibt es zwei Theorien, woher dieser Ausspruch eigentlich kommt. Eine davon besagt, dass es einen Berliner Hintergrund gibt, die andere ist eher allgemeiner gehalten. Nach dieser stammt der Ausspruch von Jahrmärkten. Bis heute herrscht Uneinigkeit darüber, welches nun die richtige Geschichte hinter diesem längst nicht mehr allzu gängigen Ausruf ist.

Ein Berliner Tanzlokal mit nicht allzu gutem Ruf

Diese erste Erklärung ist die weiter verbreitete unter den Ursprungsgeschichten. Sie besagt, dass sich „ach du grüne Neune“ vom Berliner Tanzlokal „Conventgarten“ ableitet. Dieses hatte im 19. Jahrhundert einen eher schlechten Ruf und galt als „billiges Tanzlokal“. Hier gab es immer wieder Schlägereien und auch das Publikum wirkte eher düster. Das Lokal in der Blumenstraße mit der Hausnummer 9 hatte seinen Haupteingang im bekannten „Grünen Weg“ und nach und nach bürgerte sich auf Grund der negativen „Schlagzeilen“ der Name „Grüne Neune“ ein.

Spielkarten auf dem Jahrmarkt als Ursprung

In eine ganz andere Richtung hingegen geht die andere Theorie. Nach dieser ist das Sprichwort schon länger im Volksmund, als die Geschichte des Berliner Tanzlokals reicht. Der Ursprung soll eigentlich auf Jahrmärkte zurückgehen. Hier wurde früher mit Spielkarten die Zukunft vorausgesagt. Da der Begriff Pik im Deutschen jedoch eher unüblich war, wurde das Zeichen als Grün betitelt. So wurde die Pik Neun, die etwas Schlechtes voraussagte, als „Grün Neun“ benannt. Dies wird durch den Ausspruch „die grüne Neun bekommen“ untermauert, der zu früheren Zeiten geläufig war.

Besonders in der älteren Generation bekannt

Während vor allem die jüngere Generation kaum noch solche Sprichworte kennt oder diese nutzt, sind es vor allem ältere Menschen, denen allgemein solche Aussprüche noch in Erinnerung sind. Zudem gehören solche Aussprüche, besonders solche mit dem Wort „grün“ darin, auch zum Wortschatz dieser Generation. Meist sind diese Ausdrücke negativ behaftet, wie auch bestimmte Zahlen einen negativen Ruf haben. Daher ist dieses Sprichwort nicht eindeutig auszumachen, wo sich der Ursprung festmachen lässt.

Im Gegensatz zu den Aussprüchen von heute scheint „Ach du grüne Neune“ aber sehr harmlos und wird gerne auch scherzhaft verwendet.