Pizza mit Kindern selber backen

Pizza selber backen
Pizza am besten mit den Kindern selber backen (Bild: © Thommy Weiss / pixelio.de)
„Essen und Kinder“ ist für viele Eltern ein anstrengendes Thema. Bei vielen Kindern ist gerade gesundes Essen nicht unbedingt beliebt. Dennoch machen sich Kindercafes und auch immer mehr Indoorspielplätze zur Aufgabe, den Kindern immer mehr feine und gesunde Mahlzeiten anzubieten. Besonders beliebt sind zwar immer noch Burger und Pizza, aber das heißt ja nicht, dass man diese nicht auch in einer gesunden Form anbieten kann. Versuchen Sie es doch einmal Zuhause mit einer selbstgebackenen Pizza. Zusammen mit den Kindern backen macht allen Spaß und selbstgemachtes schmeckt dann meist noch viel besser. Mit ein paar Tricks gelingt einem auch eine Pizza, die es ohne weiteres mit der Pizza vom Italiener aufnehmen kann. Probieren Sie es aus!

Ein Pizzastein für ein gelungenes Ergebnis

Eine knusprige Pizza gelingt niemals, wenn der Teig mit dem Belag auf ein kaltes Blech gelegt wird, das danach in den Ofen geschoben wird. Das Ergebnis ist eine Pizza, die kaum den Namen verdient. Für Ergebnisse, die jedes Herz höher schlagen lassen, wird ein Pizzastein aus Schamotte benötigt, der die Wärme lange speichert. Dieser wird einfach auf den Rost gelegt und für mindestens eine Stunde vorgeheizt. Meistens ist auch noch ein passender Brotschieber zum Stein angeboten, damit die Pizza in den Ofen gelangt, ohne dass sich der Bäcker dabei die Finger verbrennt. Diesen Part sollten aber immer die Eltern übernehmen.

Die wichtigsten Zutaten, damit die Pizza gelingt

Die klassische Pizza wird mit einem Hefeteig zubereitet. Für eine Pizza für vier Personen werden 500 Gramm Weizenmehl (Type 550), ein viertel Liter Wasser, 2 Teelöffel Salz, ein halbes Päckchen Hefe und einen Schuss Olivenöl benötigt. Mit dem Knethaken wird ein glatter Teig geknetet. Dieser wird in vier Teile geteilt und sollte etwa zwanzig Minuten stehen gelassen. Danach wird mit dem Nudelholz oder mit der Hand ein dünner Teigfladen hergestellt.

In der Zwischenzeit wird die Tomatensoße zubereitet. Es gibt unzählige Möglichkeiten. Am einfachsten nimmt der Pizzabäcker Tomatenmark und verrührt es mit der entsprechenden Menge Wasser. Zur geschmacklichen Abrundung kann etwas Pizzagewürz darunter gemischt werden. Für ein noch besseres Ergebnis können Büchsentomaten mit einer Zwiebel zu einer Soße gekocht werden. Zum Überbacken wird am besten Mozzarella verwendet. Die klassische Pizza kommt mit sehr wenig Belag aus. Danach wird sie in den Ofen geschoben. Sie benötigt ungefähr 6 Minuten Backzeit, dann kann sie mit einem Brotschieber aus dem Ofen geholt werden.

Einige klassische Pizzavarianten

Beim Belegen einer Pizza sind der Kreativität keine Grenzen gesetzt. Es gibt allerdings einige bekannte Pizzen, die hier kurz erwähnt werden sollen. Die Pizza Margarita hat als Belag Tomaten, Mozzarella und Basilikum. Die Pizza Quadro Formaggi enthält vier Sorten Käse. Oft kommen dabei Mozzarella, Parmesan, Gorgonzola und Pecorino zum Einsatz. Die Wahl der Käsesorten ist aber nicht festgeschrieben. Die Pizza Quadro Stagioni (Vier Jahreszeiten) wird in vier Teile geteilt, wobei jedes Viertel anders belegt wird.
Eng mit der Pizza verwandt ist die Calzone (was so viel wie “Hose” bedeutet). Die Pizza wird über den Belag zusammengeklappt. Die Füllung besteht in der Regel aus Ricotta, rohem Schinken, Pilzen, Mozzarella, Parmesan und Orgeano.

Aber gerade Kinder haben ausgefallene Geschmäcker. Lassen Sie sie einfach testen und selber belegen. Bioprodukte und viel Gemüse helfen, dass die Pizza nicht nur schmeckt, sondern auch gesunde Komponenten hat.

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